CDU lehnt geänderte Bebauungsplanung ab

An der Hohe Straße entstehen Einfamilienhäuser

In der Ensener Hohe Straße, direkt am Abgang zum Leinpfad, wird ein neues Wohnquartier entstehen. Im Rahmen des Wettbewerbs "Wohnen am Strom" wurde aus 18 eingereichten Planungen ein Entwurf zum Sieger gekürt, der von der Idee geprägt ist, die historische Dichte der alten Rheindörfer mit verschachtelten Gassen und heterogener Struktur aufzugreifen. Es werden 17 Einfamilienhäuser mit Stellplätzen und zentraler Tiefgarage gebaut.

Michael Evert, Vorsitzender der CDU Ensen-Westhoven-Grembergoven: "Wir begrüßen die Schaffung benötigten Wohnraumes, lehnen jedoch die Änderungen des Vorhabenträgers gegenüber dem ursprünglichen Siegerentwurf ab!"

Jener sah eine geringere Verdichtung sowie maximal drei Wohngeschosse vor. Der Bauträger wird nun aber 17 statt 14 Häuser bauen, von denen vier Gebäude viergeschossig sein werden. Um zu vermeiden, dass die Bewohner der gegenüberliegenden, niedrigeren Häuser, künftig auf eine in sich geschlossene "Festung" blicken, hat der Stadtentwicklungsausschuss auf Betreiben der CDU-Vertreter beschlossen, dass die Gestaltung der umlaufenden Mauer optimiert und für eine angemessene Form öffentlicher Wege durch das Gelände gesorgt werden muss. Zuvor war im Ausschuss Umwelt und Grün der geringe Anteil an Bäumen und der Verzicht auf solarenergetische Aspekte moniert worden.

Henk van Benthem, Vorsitzender der CDU Porz zeigt sich verwundert, dass die Bezirksvertretung Porz zustimmte und ist erfreut, dass der Stadtentwicklungsausschuss noch korrigierend eingegriffen hat.

Neben der Änderung des Bebauungsplans wurde auch eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossen. Bei der vierwöchigen öffentlichen Vorstellung der Planungen können Bürger Stellungnahmen einbringen.

 


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